Mitten im Naturpark Almenland auf der Sommeralm liegt die Gemeinde Gasen. Nicht nur die Stoakogler sind hier beheimatet, auch das Farmwild fühlt sich hier wohl in der Berggemeinde. Grund genug für die steirischen Wildtierhalter, den Weg auf sich zu nehmen und sich zur Mitgliederversammlung in die schöne Weizer Gegend zu begeben. 

So fanden sich die Mitglieder am 29. Mai 2026 schon nachmittags am Plankogl ein, wo eines der leistungstärksten Berg-Windräder Europas 3.000 Haushalte mit Strom versorgt. Nach einem Zwischenstopp auf der Stoakoglhütte ging es für die Besucher weiter nach Gasen, wo Volksmusikfans einen Rundgang im "Stoani-Haus" der Musik" machen konnten. 

Um 19.00 Uhr fand direkt nebenan im Landgasthof Willingshofer die Mitgliederversammlung des Verbandes der landwirtschaftlichen Wildtierhalter in der Steiermark statt. Obmann Franz Münzer durfte neben zahlreichen Verbandsmitgliedern auch einige hochrangige Ehrengäste begrüßen: Landesveterinärdirektor Dr. Peter Eckhardt, Amtstierarzt Dr. Gerhard Kutschera sowie Bezirksjägermeister Josef Kleinhappl, Kammerobmann Sepp Wumbauer und Erwin Gruber, Bürgermeister der Gemeinde Gasen. 

Zunächst bericheteten Obmann Franz Münzer und Geschäftsführer Rudolf Grabner vom vergangenen Verbandsjahr und gaben einen Überblick über den aktuellen Stand im Verband. Aktuell zählt der Verband 349 Mitglieder und das Interesse an der Farmwildhaltung ist nach wie vor groß, so Grabner. Wie jedes Jahr wurden auch spannende Fachvorträge gehalten. Amsttierarzt Dr. Gerhard Kutschera berichtete von der Farmwildhaltung im Bezirk Weiz und gab Einblicke in seine Tätigkeiten im Bezirk mit Hinblick auf die Wildtiergesundheit udn Hege. Martin Macher, selbst in der Exekutive tätig, erklärte die neue Waffengesetznovelle, die seit April 2026 in Kraft ist und die meisten Wildtierhalter als Waffenbesitzer besonders trifft. 

 

Sepp Wumbauer, Dr. Gerhard Kutschera, Dr. Peter Eckhardt, Martin Macher, Obmann Franz Münzer, GF Rudolf Grabner, Sepp Kleinhappl, Bgm. Erwin Gruber

Ausführlich besprochen wurde die Problematik rund um eine Abänderung der EU-Verordnung, die die Haltung von Sikawild zukünftig gänzlich untersagen soll In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband wird an einer Lösung gearbeitet. 

Abschließend wurde der Beschluss gefasst, dass der steirische Landesverband dem Bundesverband Österreichischer Wildtierhalter unter Obmann DI Hans-Peter Pfeffer beitreten wird. Obmann Münzer und der gesamte Vorstand freuen sich, dass damit der Weg für eine produktive, länderübergreifende Zusammenarbeit geebnet werden konnte.

Magdalena Münzer

 

 

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